Appetitlich texten

Zum Jahresende ein kurzer Blick zurück. Welche Texte haben am meisten Spaß gemacht dieses Jahr? Ich muss nicht lange nachdenken. Studiosus. Ich freu mich jedes Jahr drauf, wieder in einem kleinen, feinen Textteam für Kochan und Partner die Reisetexte zu schreiben. Das sind keine Standardpauschalreisen. Jede Reise hat Extratouren für alle, die mal von der Gruppe ausscheren wollen. Es gibt allerhand Begegnungen mit Land & Leuten. Die Reisenden kriegen etwas mit vom Reiseziel, wie es außerhalb der Mauern von Clubs und Ressorts aussieht. Eine Reise möchte ich Ihnen ans Herz legen: Toskana, kulinarisch erleben. Sie fahren gemütlich und ökologisch sinnvoll mit der Bahn ins gelobte Land der deutschen Literaten und Studienräte. Dort erklärt Ihnen ein Spitzenkoch jeden Tag in der Landvilla, wie toskanische Küchenchefs ein Lächeln ins Gesicht ihrer Gäste zaubern. Sollten Ihnen die 2000 Euro für eine Woche leckere Italienseligkeit zu teuer erscheinen, dann lesen Sie einfach den Reisetext. Der mundet Ihnen hoffentlich auch – und kostet Sie nichts.
Kommen Sie gut ins Neue Jahr!

Ein Büro wie ein Trikot

Sind nicht alle neuen Büros überall und immer irgendwie für den Mieter „maßgeschneidert“? Was soll man dazu als Werbetexter noch sagen, ohne die erwartete Formel einfach zu wiederholen? Mir ist etwas eingefallen: Wie wäre es, wenn wir diese altbewährte Textil-Metapher vom maßgeschneiderten Produkt ganz einfach beim Wort nehmen? Das überrascht.

TRIKOT Office - zieht gut gebaute Unternehmen an.

3c hat einen aufgeschlossenen Kunden, der mit diesem Konzept sein Immobilienprojekt bewirbt.

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Öffentlichkeitsarbeit im Namen der Toleranz

Ein Beispiel aus der Kommunikations-Werkstatt. Was Sie alles an einem Tag mit einem Berater vom Fach erarbeiten können:

Der ev. Kirchenkreis Hanau-Stadt möchte seinen Beitrag für ein gutes gesellschaftliches Zusammenleben in Hanau besser kommunizieren. Also wählen die Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenkreises unter Leitung von Dekanin Claudia Brinkmann-Weiß dies als Thema einer gemeinsamen Fortbildung im Predigerseminar Hofgeismar. Die von Dr. Diethelm Meissner geleitete Veranstaltung trägt den Arbeitstitel: „Kirche in der Öffentlichkeit: ein Jahresthema für 2013 verabreden und öffentlichkeitswirksam umsetzen“. Vom 18. bis 23. Juli zogen sich 20 Pfarrerinnen und Pfarrer in Klausur zurück, um ein Konzept zu erarbeiten. Wie das bei der Kirche üblich ist, entwickelten die Teilnehmer zuerst nach theologischen Gesichtspunkten eine Reihe an Themen, die in Frage kommen könnten.

Mein Einsatz als Fachberater für Kommunikation begann zur Wochenmitte. Gemeinsam mit der Gruppe wollte ich das am besten geeignete Thema herausfinden. Im Rahmen einer auch über evangelisch-kirchliche Kreise hinaus bekannten „Lutherdekade“ steht in 2013 das Thema Toleranz an. Dieses Jahresthema wird nächstes Jahr von der EKD und anderen kirchlichen Organisationen in breitem Umfang kommuniziert. Das Thema war deshalb recht schnell gewählt: Gelebte evangelische Toleranz in Hanau. Ein klares Statement. Das Leitthema ist aktuell, imagewirksam und kann mit allerlei Aktivitäten der Kirche illustriert und belegt werden.

Wie setzt man so ein Thema mit konkreten Kommunikations-Maßnahmen um? In einem „Worldcafé“ definierten die Pfarrerinnen und Pfarrer zunächst Kommunikationsziele, Botschaften, Zielgruppen und mögliche Maßnahmen. Für den folgenden Workshop legten wir bereits eine handvoll Maßnahmen fest. In lustvoll kreativen Kleingruppen begannen die Teilnehmenden, die Kommunikationsideen zu konkretisieren, erste Texte zu verfassen, Gestaltungsideen zu sammeln. Ich beschloss den Tag mit pragmatischen Hinweisen dazu, wie es zielgerichtet weitergehen müsste. Wie sollte beispielsweise die Zusammenarbeit mit einer Werbeagentur vorbereitet werden? Wie stellen wir einen PR-Plan für 2013 auf? Wie arbeiten wir ihn ab? Die Gruppe war motiviert und mit Freude bei der Sache. Das ist nicht wenig, wenn man weiß, welcher Arbeitsbelastung Pfarrerinnen und Pfarrer ausgesetzt sind. Alles in allem eine runde Sache, die gegenwärtig in Hanau mit großer Lust umgesetzt wird.

Arbeitsschutz mit OSIMA

Das Software- und Systemhaus ESG hat unter dem Label OSIMA® Produkte und Dienstleistungen für die Gefährdungsbeurteilung entwickelt. Gemeinsam mit Elisabeth Wallner und Rainold Jansen unterstütze ich Vertrieb und Marketing von OSIMA. Die Bildwelt, ein Talk Track für die Argumentation im Vertriebsgespräch, eine animierte Vertriebspräsentation und die Imagebroschüre sind bereits fertig.

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Atos hilft Staaten auf dem Weg zum eStaat

Geschätzte 4.000 Jahre Imageprobleme
Seit wann gibt es eigentlich von Schreibern verwaltete Staaten? Die dürften vermutlich so 2.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung im alten Babylonien nachzuweisen sein. In Asien vielleicht noch eher? Möglicherweise. In einem bin ich mir jedenfalls ganz sicher: Vom ersten Monat des ersten schriftlich verwalteten Gemeinwesens an riefen die Verwaltungsorgane und ihre Bürgerinnen und Bürger nach Bürokratieabbau. Was das betrifft, sind wir Babylonier geblieben. Im Zeitalter der Informationstechnologie geht diese hartnäckige Forderung in die nächste Runde. Stichwort eGovernment.

Bühne frei für die Technologen
Staatliche Verwaltungsinstitutionen erhoffen sich von eAdministration oder eGovernment mehr Leistung und besseren Service bei geringeren Kosten. Keine Behörde freilich stemmt so eine Umstellung allein. Dazu brauchen Sie einen Partner für Informationstechnologie, der sowohl Ihre Geschäftsprozesse als auch die geeigneten IT-Lösungen kennt. Mit diesem Anspruch tritt Atos im Markt auf: Als die Business Technologists. Ein hässlicher Ausdruck. Aber einer, der die geforderte Doppelkompetenz trifft.

Sagen, was es bringt ...
Der Texter hat es hier etwas leichter. Ich muss das alles nicht können. Für mich genügt es, den Nutzen zu begreifen, den die Lösungen und Services Verwaltungen bringen können. Außerdem ist es gut, wenigstens im Umriss zu wissen, wo die heißen Themen für die Behörden liegen; zum Beispiel im Bereich Datenschutz, gesetzliche Rahmenbedingungen, Collaboration und Fachverfahren.

… und was es nimmt
Sie glauben ja gar nicht, wie gut das Werbetexten für die Trendwitterung ist. Ich ahne oft heute schon, mit welchen neuen Technologien ich mich morgen herumschlagen darf. Aber noch sehe ich meinem Führerschein von 1984 dabei zu, wie er von Jahr zu Jahr mit mir gemeinsam, hm, reift, möchte ich das einmal nennen. Er sieht nicht mehr ganz so frisch aus. Gestandene Atos IT-Visionäre würden mich wegen des grün-grauen Lappens sicher belächeln. Die Babylonier aber auf ihren Pferden hätten mich darum beneidet.

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Eine neue Ausstellung: Einfach wohnen

Es geht bei der Ausstellung „München: Einfach wohnen?“ nicht um die Vorzüge des Zeltens in der Großstadt. Das merkt man spätestens bei der Unterzeile: Wohnraum schaffen - Spielräume nutzen. Sie erzählt vielmehr, was die Stadt dazu beitragen kann, in München den Wohnraum entstehen zu lassen, der tatsächlich nachgefragt wird. Die Spielräume dafür sind ja nicht groß und es spricht für die Stadt München, dass sie der Agentur QS2M das Fragezeichen hinter dem „einfach wohnen“ durchgehen liess. Und es spricht natürlich sehr für QS2M, dass ich den Text für die Tafeln schreiben durfte. Die Ausstellung können Sie noch bis 1. März 2012 in der Rathausgalerie besuchen.

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