designfunktion geht mit neuem Internetauftritt online

Großartige Fotos, individuell filterbare Inhalte und informative, frische Texte: So stellen sich Unternehmen mit hohem Qualitätsanspruch und ernst gemeinter Kundenorientierung heute im Internet dar. Das 1981 in München gegründete und inzwischen bundesweit vertretene Unternehmen designfunktion macht es der Branche vor: Wer hochpreisige Designermöbel verkauft und Unternehmen Beratungsleistungen rund um Objekte und Büros anbietet, muss auch auf die Qualität seiner Kommunikation achten. Das schließt überzeugende Texte ein. Im Bermudadreieck zwischen Architektur, Kunst und Immobilien ziehe ich seit Jahren meine Kreise, deshalb klappte die Kooperation von designfunktion und mir von Anfang an vortrefflich. Am besten Sie sehen sich das Ergebnis gleich selbst an: http://www.designfunktion.de

Verlagsvorschau Sieveking

Es gibt sie noch, die kleinen, feinen Verlage. Manche treten sogar ganz neu im hart umkämpften Markt auf. Caroline Sieveking hat erst vor einem Jahr ihren Kunstbuch-Verlag gegründet. Sie publiziert dort, was ihr schon immer am meisten Freude bereitet: Bücher zu Kunst, Kulturgeschichte und Fotografie. Natürlich in hervorragender Qualität und mit fachlich versierten Autoren. Womöglich denkt sie sich: Tue, was dir am Herzen liegt, und tue es kund. Das Konzept geht jedenfalls auf. Die Bücher verkaufen sich gut, einige sogar sehr gut. Mein Beitrag dazu: Ich durfte bei den Titeln der Bände und den Texten der Verlagsvorschau mitarbeiten.

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So geht Storytelling: terra arMEnia

Alle Welt will Geschichten erzählen, um besser zu verkaufen. Es ist ja auch naheliegend: Storytelling soll Menschen ansprechen, involvieren und Glaubwürdigkeit herstellen. Das wurde sicherlich bereits an den Lagerfeuern vorschriftlicher Kulturen praktiziert. Die neueste Variante dieses Hutes lautet: Erzähl du uns deine Geschichte (Apple, Telekom etc.)! Noch glaubwürdiger geht es ja nicht, als wenn der Kunde die Geschichte, mit der er umworben wird, gleich selbst schreibt. Und wenn ich nicht will? Ich will von der Werbung mit guten Geschichten bedient werden und nicht selbst welche beisteuern. Mit der Anweisung „Mach´s selber“ bin ich nicht zu verführen.

Was mich wirklich interessiert, sind Geschichten, die mich berühren. Und wie man die erzählt, lernt man nicht in der Werbung. Das lernt man von den Künstlern der Reportage. Sehen Sie sich beispielsweise das aktuelle Projekt terra arMEnia von Erol Gurian an:

https://vimeo.com/68067501

Wer ist gleich wieder Erol Gurian?
Erol Gurian ist Fotograf, Fotojournalist und Fotodozent. Seine preisgekrönten Fotografien erscheinen in internationalen Medien. Er unterrichtet unter anderem an der renommierten Deutschen Journalistenschule und ist Dozent am Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur der Universität Hildesheim. Als Experte für Fotografie bloggt er auf FOCUS Online. Aktuelle Arbeiten finden Sie auf www.gurian.de.

TastWest proudly announces: Unsere neue Internetpräsenz!

Freuen Sie sich auf:
– den 100 % schwärzeren Schriftzug!
– um 50 % größere Bilder!
– ein um 25 % gewachsenes Team!
– und 200 % mehr Ausrufezeichen!!!

www.tastwest.de ist im neuen Gewand online. Dezent wie immer.
Wir bitte um gelegentliche Beachtung.
Danke.

Herzliche Grüße,
TastWest
Kommunikationskonzepte. Design. Text.

Zeitnah?

Wer die deutsche Sprache aufmerksam benutzt, ist es gewohnt, für zeitliche Verhältnisse räumliche Metaphern zu finden. Wenn die Zeit knapp wird, sagen wir beispielsweise auch, sie wird „eng“. „Der Sommer war sehr groß“ schreibt Rilke über den Zeitraum von Juni bis August. Das sind Metaphern, bildliche Ausdrücke, die ich verstehen kann, weil mir dazu eine Vorstellung möglich ist. Räumliche Metaphern für zeitliche Verhältnisse funktionieren, weil wir über ein räumliches Vorstellungsvermögen verfügen – ein zeitliches dagegen fehlt uns. Wir können uns kein inneres Bild von einem rein zeitlichen Verhältnis machen, beispielsweise der Zeitraum von jetzt an bis in fünf Minuten. Zum Verrinnen der Zeit gewinne ich kein Bild, es sei denn ein räumliches: Sie rinnt herab. Das schöne an räumlichen Bildern für zeitliche Sachverhalte ist: Sie sagen meist mehr als nur das zeitliche Verhältnis aus. Wenn es eng wird, spricht auch der Druck aus dem Bild, die kleiner werdenden Handlungsmöglichkeiten. Der „sehr große Sommer“ überspannt einen riesigen Zeitraum mit einem sonnigen, blauen Himmel unter dem all die unendlich vielen Möglichkeiten auf uns warten, die es nur im Sommer gibt, wenn er wirklich warm ist.

Und dann: Zeitnah. Können Sie den Auftrag zeitnah ausführen? Kein Bild. Nirgends. Man hätte auch einfach „bald“ schreiben können oder „heute noch“ oder „gleich“. Und es wäre besser gewesen. Im Modewort zeitnah wird ein bildlicher Mehrwert angetäuscht, den das Wort nicht einlöst: Eine Enttäuschung. Ich frage mich da immer: Welcher Zeit denn nah? Dem Mittelalter? Den Abendstunden? Das Wort ist für sprachsensible Ohren so sinnvoll wie raumbald. „Stell doch mal die Butter raumbald zu mir rüber, damit ich mir meine Semmel schmieren kann.“ Wir sollten am zeitnächsten damit aufhören, so überflüssige Modevokabeln zu benutzen. Ich vermute, das Wörtchen zeitnah konnte sich nur deshalb so breit durchsetzen, weil es das barsche „jetzt“ oder „sofort“ ersetzt. Zeitnah setzt angemessen unter Druck, ohne unmittelbar zu brüskieren.

Eine winzige Korrektur könnte der blassen Vokabel gleichwohl eine gewisse Anschaulichkeit verleihen. Wie finden Sie „zeitpunktnah“? Da sieht man einen Punkt auf einer Fläche und gleich daneben soll es passieren. Modewort gerettet? Nein. Denn das hässliche Wort „zeitpunktnah“ gibt es schon in einer sehr viel schöneren Traditionsvariante: demnächst.

Ausnahme: Wenn Sie mit zeitnah ausdrücken möchten, ein Künstler beispielsweise verhält sich mit seinem Werk zu seiner Gegenwart und hat seinen Zeitgenossen etwas zu sagen – dann tut er das durchaus zeitnah. Man hat auch gleich ein Bild im Kopf: Ein Künstler steht neben der Zeitlinie, die seine Epoche darstellt. Er äußert sich zu Themen, die ihm und seinen Zeitgenossen nahe sind und ist so seiner Zeit nah.

Wenn aus Kunden Anhänger werden ...

Humbaur ist der deutsche Marktführer für Fahrzeuganhänger. Das Traditionsunternehmen hat sich nun einen neuen, kundenfreundlicheren Internetauftritt gegönnt. Kaltner communication in Bobingen hat ihn konzipiert und umgesetzt, ich durfte die meisten Texte beisteuern. So funktioniert heute eine zeitgemäße Endkundenpräsenz im Web: Mit einer klaren, freundlichen Ansprache, individuellen Konfigurationsmöglichkeiten und einer Menge nützlicher Inhalte. Denn 78% der Besucher achten vor allem auf relevante Inhalte (Poynter Project, Stanford University, Eyetrack-Studie 2000). Es gibt nun gleich zwei gute Gründe für Sie, sich auf humbaur.com zu tummeln: Entweder Sie brauchen einen gescheiten Anhänger, oder Sie wollen einmal eine state-of-the-art Website sehen und lesen.

Helpcentives: Herr Kaiser findet zurück auf den Pfad der Tugend

Hunderte Versicherungen verklopft – und zur Belohnung? Keine Parties mehr in den Gellert-Thermen in Budapest. Schade oder Chance? Das dürfen Sie entscheiden. Fest steht: Seit dem PR-Desaster der Ergo, resp. Hamburg-Mannheimer, sind Orgien als Mitarbeiter-Incentive in deutschen Unternehmen ungefähr so angesagt wie Schmiergeldkonten bei Siemens.

Eine schlaue Event-Agentur am Starnberger See (Team Seefried) hat die Zeichen der Zeit erkannt und kreativ zu nutzen gewusst: Sie vermittelt den geläuterten Branchen Helpcentives. Das sind Events, die Spaß machen, den Teamgeist stärken und vor allem ein Hilfsprojekt voranbringen. Die Hilfsprojekte haben vorzugsweise einen prominenten Paten, der zusätzliche Aufmerksamkeit sichert. Mit diesen Incentives können sich Großunternehmen vor jedem Journalisten blicken lassen. Sie wollen das auch. Denn das ist der zweite Nutzen dabei: Helpcentives sind eine mögliche Maßnahme der Corporate Social Responsibility Strategie.

Damit diese Strategie aufgeht, kommen bei den Helpcentives auf Wunsch die Piloten (Piloten Consulting) ins Cockpit. Sie finden heraus, mit welchem Helpcentive eine Marke gemeinsam fliegen lernt. Mein Job waren die Texte der Website. Wünsche viel Erfolg!