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Warum sich guter Content auszahlt
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Schwierige Produkte, verständlich präsentiert: Feldenkrais Verband Deutschland

Manche verwechseln es mit Yoga, andere mit Physiotherapie oder Gymnastik: Was Moshe Feldenkrais zu einer eigenen, körpernahen Lernform entwickelt hat, wird heute von mehr 1.000 speziell ausgebildeten Feldenkrais-Trainern in Deutschland ausgeübt: Heilsam, kreativ und manchmal lustvoll. Die Methode Feldenkrais gehört zu den Erfahrungen, die man gemacht haben muss, um sie wirklich verstehen und beurteilen zu können. Aber wie bekommt man Menschen dazu, den ersten Schritt zu gehen? Der Vorstand des Feldenkrais Verbandes Deutschland hat mich gebeten, in einem Kreativ-Workshop mit etwas mehr als 20 Vereinsmitgliedern und in einem kleineren Folgeworkshop mit Aktiven zu erarbeiten, wie man die Methode Feldenkrais einem breiteren Publikum näher bringen kann. Die ersten Ergebnisse gibt es jetzt zu sehen. Darunter einen neuen Claim. Sie können sich den Flyer hier bestellen: http://www.feldenkrais.de.


Feldenkrais_Titel

So geht Storytelling: terra arMEnia

Alle Welt will Geschichten erzählen, um besser zu verkaufen. Es ist ja auch naheliegend: Storytelling soll Menschen ansprechen, involvieren und Glaubwürdigkeit herstellen. Das wurde sicherlich bereits an den Lagerfeuern vorschriftlicher Kulturen praktiziert. Die neueste Variante dieses Hutes lautet: Erzähl du uns deine Geschichte (Apple, Telekom etc.)! Noch glaubwürdiger geht es ja nicht, als wenn der Kunde die Geschichte, mit der er umworben wird, gleich selbst schreibt. Und wenn ich nicht will? Ich will von der Werbung mit guten Geschichten bedient werden und nicht selbst welche beisteuern. Mit der Anweisung „Mach´s selber“ bin ich nicht zu verführen.

Was mich wirklich interessiert, sind Geschichten, die mich berühren. Und wie man die erzählt, lernt man nicht in der Werbung. Das lernt man von den Künstlern der Reportage. Sehen Sie sich beispielsweise das aktuelle Projekt terra arMEnia von Erol Gurian an:

https://vimeo.com/68067501

Wer ist gleich wieder Erol Gurian?
Erol Gurian ist Fotograf, Fotojournalist und Fotodozent. Seine preisgekrönten Fotografien erscheinen in internationalen Medien. Er unterrichtet unter anderem an der renommierten Deutschen Journalistenschule und ist Dozent am Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur der Universität Hildesheim. Als Experte für Fotografie bloggt er auf FOCUS Online. Aktuelle Arbeiten finden Sie auf www.gurian.de.

Helpcentives: Herr Kaiser findet zurück auf den Pfad der Tugend

Hunderte Versicherungen verklopft – und zur Belohnung? Keine Parties mehr in den Gellert-Thermen in Budapest. Schade oder Chance? Das dürfen Sie entscheiden. Fest steht: Seit dem PR-Desaster der Ergo, resp. Hamburg-Mannheimer, sind Orgien als Mitarbeiter-Incentive in deutschen Unternehmen ungefähr so angesagt wie Schmiergeldkonten bei Siemens.

Eine schlaue Event-Agentur am Starnberger See (Team Seefried) hat die Zeichen der Zeit erkannt und kreativ zu nutzen gewusst: Sie vermittelt den geläuterten Branchen Helpcentives. Das sind Events, die Spaß machen, den Teamgeist stärken und vor allem ein Hilfsprojekt voranbringen. Die Hilfsprojekte haben vorzugsweise einen prominenten Paten, der zusätzliche Aufmerksamkeit sichert. Mit diesen Incentives können sich Großunternehmen vor jedem Journalisten blicken lassen. Sie wollen das auch. Denn das ist der zweite Nutzen dabei: Helpcentives sind eine mögliche Maßnahme der Corporate Social Responsibility Strategie.

Damit diese Strategie aufgeht, kommen bei den Helpcentives auf Wunsch die Piloten (Piloten Consulting) ins Cockpit. Sie finden heraus, mit welchem Helpcentive eine Marke gemeinsam fliegen lernt. Mein Job waren die Texte der Website. Wünsche viel Erfolg!

Pressemitteilungen. Als Dozent bei der Akademie der bayerischen Presse

Pressemitteilungen sind für die einen das Material, aus dem sie ihren Content stricken. Für die anderen der Versuch, Ihre Zielgruppen seriös zu informieren. Eine gute Pressemitteilung bringt beide Parteien ans Ziel. Damit Organisationen und Redaktionen auf diese Weise zusammenkommen, muss eine Pressemitteilung aber eine ganze Reihe inhaltlicher, stilistischer und strategischer Voraussetzungen erfüllen.

Die bayerische Presselandschaft (Verbände der Zeitschriften- und Zeitungsverleger sowie Journalisten) gönnt sich eine eigene Fortbildungsstätte für den journalistischen Nachwuchs. Diese Akademie der bayerischen Presse vermittelt in einem breiten Seminarangebot alles, was Journalisten und Mitarbeiter in Pressestellen für Ihre Arbeit wissen und können sollten. In einem dreitägigen Kurs unterrichtete ich dort im Oktober die Kunst, eine ansprechende und erfolgsversprechende Pressemitteilung zu schreiben.

Corporate Publishing im Gemeindehaus

Welcher Blattmacher würde sich über diese Voraussetzungen nicht freuen:
- Hohe Leser-Blatt-Bindung
- Die Leserschaft ist bekannt: Altersstruktur, Wohnort, Einkommen, Interessen …
- Die Inhalte werden gratis gestellt, der Recherche-Aufwand ist gering.
- Die Herausgeber bestimmen frei über die Inhalte, ohne die geringsten Kompromisse gegenüber Anzeigenkunden einzugehen.
- Es herrscht wenig finanzieller Druck und so gut wie kein Erfolgsdruck.
Genau diese paradiesischen Verhältnisse können sie in den Redaktionen der kirchlichen Gemeindebriefe beobachten. Überwiegend ehrenamtlich erarbeiten da viele engagierte Freizeitjournalisten und Hobbylayouter die wichtigste Publikation der Kirchengemeinde. Gut, die Resultate sehen häufig etwas handgeschnitzt aus und auch die Qualität der Texte lässt sich noch verbessern, aber dafür gibt es schließlich die Profis:

In meinem Seminar „Gemeindebrief – planen, schreiben, gestalten“ lernten diesen Speptember zwölf für ihren Gemeindebrief Verantwortliche, wie sie ihre redaktionelle Arbeit professioneller gestalten können. Das Seminar veranstaltete das Predigerseminar Hofgeismar. Eine Tagungsstätte, die man schon deshalb aufsuchen muss, weil es dort so schön ist. Diese angenehme, ruhige Atmosphäre mit Kurschlösschen und Park würde sogar manche katholischen Bischöfe neidisch machen.

Kommen und Gehen in München

Für die Agentur QS2M (sehen Sie sich die neue Homepage an) habe ich eine Broschüre der Stadt München geschrieben. Der Folder fasst die Ergebnisse einer so genannten Wanderungsmotivuntersuchung zusammen. Dieses sperrige Wortungetüm durfte ich leider nicht verbessern, ein Fachausdruck eben. Aber ansonsten liest es sich ganz flüssig und dem Grafikdesigner Sven Quass ist sogar ein Titel eingefallen, auf den ich auch stolz gewesen wäre. Ein Blick auf die Infografik unten wird Ihnen alles bestätigen, was Sie schon immer über die Vor- und Nachteile des Lebens in der Stadt geahnt hatten. Und ich bleibe trotzdem hier!

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Öffentlichkeitsarbeit im Namen der Toleranz

Ein Beispiel aus der Kommunikations-Werkstatt. Was Sie alles an einem Tag mit einem Berater vom Fach erarbeiten können:

Der ev. Kirchenkreis Hanau-Stadt möchte seinen Beitrag für ein gutes gesellschaftliches Zusammenleben in Hanau besser kommunizieren. Also wählen die Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenkreises unter Leitung von Dekanin Claudia Brinkmann-Weiß dies als Thema einer gemeinsamen Fortbildung im Predigerseminar Hofgeismar. Die von Dr. Diethelm Meissner geleitete Veranstaltung trägt den Arbeitstitel: „Kirche in der Öffentlichkeit: ein Jahresthema für 2013 verabreden und öffentlichkeitswirksam umsetzen“. Vom 18. bis 23. Juli zogen sich 20 Pfarrerinnen und Pfarrer in Klausur zurück, um ein Konzept zu erarbeiten. Wie das bei der Kirche üblich ist, entwickelten die Teilnehmer zuerst nach theologischen Gesichtspunkten eine Reihe an Themen, die in Frage kommen könnten.

Mein Einsatz als Fachberater für Kommunikation begann zur Wochenmitte. Gemeinsam mit der Gruppe wollte ich das am besten geeignete Thema herausfinden. Im Rahmen einer auch über evangelisch-kirchliche Kreise hinaus bekannten „Lutherdekade“ steht in 2013 das Thema Toleranz an. Dieses Jahresthema wird nächstes Jahr von der EKD und anderen kirchlichen Organisationen in breitem Umfang kommuniziert. Das Thema war deshalb recht schnell gewählt: Gelebte evangelische Toleranz in Hanau. Ein klares Statement. Das Leitthema ist aktuell, imagewirksam und kann mit allerlei Aktivitäten der Kirche illustriert und belegt werden.

Wie setzt man so ein Thema mit konkreten Kommunikations-Maßnahmen um? In einem „Worldcafé“ definierten die Pfarrerinnen und Pfarrer zunächst Kommunikationsziele, Botschaften, Zielgruppen und mögliche Maßnahmen. Für den folgenden Workshop legten wir bereits eine handvoll Maßnahmen fest. In lustvoll kreativen Kleingruppen begannen die Teilnehmenden, die Kommunikationsideen zu konkretisieren, erste Texte zu verfassen, Gestaltungsideen zu sammeln. Ich beschloss den Tag mit pragmatischen Hinweisen dazu, wie es zielgerichtet weitergehen müsste. Wie sollte beispielsweise die Zusammenarbeit mit einer Werbeagentur vorbereitet werden? Wie stellen wir einen PR-Plan für 2013 auf? Wie arbeiten wir ihn ab? Die Gruppe war motiviert und mit Freude bei der Sache. Das ist nicht wenig, wenn man weiß, welcher Arbeitsbelastung Pfarrerinnen und Pfarrer ausgesetzt sind. Alles in allem eine runde Sache, die gegenwärtig in Hanau mit großer Lust umgesetzt wird.

Texten wegen und gegen Hartz IV

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Bayern (so heißt die wirklich) hat Elisabeth Panzenböck und mich beauftragt, ein klares Statement zu Hartz IV zu konzipieren. Wir werden das Thema bald wieder neu aufgreifen. Die Kampagne geht weiter.
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