Corporate Publishing im Gemeindehaus

Welcher Blattmacher würde sich über diese Voraussetzungen nicht freuen:
- Hohe Leser-Blatt-Bindung
- Die Leserschaft ist bekannt: Altersstruktur, Wohnort, Einkommen, Interessen …
- Die Inhalte werden gratis gestellt, der Recherche-Aufwand ist gering.
- Die Herausgeber bestimmen frei über die Inhalte, ohne die geringsten Kompromisse gegenüber Anzeigenkunden einzugehen.
- Es herrscht wenig finanzieller Druck und so gut wie kein Erfolgsdruck.
Genau diese paradiesischen Verhältnisse können sie in den Redaktionen der kirchlichen Gemeindebriefe beobachten. Überwiegend ehrenamtlich erarbeiten da viele engagierte Freizeitjournalisten und Hobbylayouter die wichtigste Publikation der Kirchengemeinde. Gut, die Resultate sehen häufig etwas handgeschnitzt aus und auch die Qualität der Texte lässt sich noch verbessern, aber dafür gibt es schließlich die Profis:

In meinem Seminar „Gemeindebrief – planen, schreiben, gestalten“ lernten diesen Speptember zwölf für ihren Gemeindebrief Verantwortliche, wie sie ihre redaktionelle Arbeit professioneller gestalten können. Das Seminar veranstaltete das Predigerseminar Hofgeismar. Eine Tagungsstätte, die man schon deshalb aufsuchen muss, weil es dort so schön ist. Diese angenehme, ruhige Atmosphäre mit Kurschlösschen und Park würde sogar manche katholischen Bischöfe neidisch machen.